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das Projekt »Nicht-Orte« hat mit
a) einkaufzentren begonnen (wird fortgesetzt)
es wird seit 2011 erweitert um
b) Gewerbegebiete
in a) einkaufszentren sind
z. Zt. dokumentiert:
Augsburg, City-Galerie
Berlin, Alexa
Düren, Stadt-Center
Düsseldorf, Schadow-Galerie
Duisburg, CityPalais
Duisburg, Forum
Essen, Limbecker Platz
Hagen, Volme Galerie
Hamburg, Europa-Passage*
Hamburg, Levantehaus*
Hamburg, Phoenix-Center*
Koblenz, Löhr Center
Köln, Köln-Arcaden
Köln, Opernpassagen
Köln, Kreishaus-Galerie
Kroatien,
Kastela-Trgovacki-Centar
Kroatien, Zadar,
Mercator-Centar
Leverkusen, City-Center
Leverkusen, Rathaus-Galerie
Oberhausen, CentrO
Regensburg,
Donau-Einkaufszentrum
Spanien, Murcia, Atalayas
Spanien, Murcia, Centrofama
Spanien, Valencia, aqua
Spanien_Valencia_El Saler
Türkei, Aydin, Aydin Forum
Türkei, Izmir, Agora
Türkei, Izmir-Kipa *nicht im Flash-Film enthalten
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Nicht-Orte (Marc Augé - München 1994/2010) So wie ein Ort durch Identität, Relation und Geschichte gekennzeichnet ist, so definiert ein Raum, der keine Identität besitzt und sich weder relational noch als historisch bezeichnen lässt, einen Nicht-Ort. (S. 83)
Wie man leicht erkennt, bezeichnen wir mit dem Ausdruck „Nicht-Ort“ zwei verschiedene, jedoch einander ergänzende Realitäten: Räume, die in Bezug auf bestimmte Zwecke (Verkehr, Transit, Handel, Freizeit) konstituiert sind, und die Beziehung, die das Individuum zu diesen Räumen unterhält. Diese beiden Sachverhalte überlagern sich zwar in weiten Teilen gegenseitig und ganz sicher offiziell (die Individuen reisen, kaufen, suchen Erholung), aber sie vermischen sich nicht im selben Maße, denn die Nicht-Orte vermitteln einen ganzen Komplex von Beziehungen zu sich selbst und zu anderen, die nur indirekt mit ihren Zielen zusammenhängen: So wie die anthropologischen Orte Organisch-Soziales hervorbringen, so schaffen die Nicht-Orte eine solitäre Vertraglichkeit. (S. 96)
Die Übermoderne (die von drei Figuren des Übermaßes bestimmt ist: von der Überfülle der Ereignisse, von der Überfülle des Raumes und von der Individualisierung der Referenzen) findet ihren vollkommenen Ausdruck auf natürliche Weise in den Nicht-Orten. (S. 108) |
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